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                          Foto: Arbugaeva
Jakutischer Laika - Jakutischer Schlittenhund                                 

Ursprung: Russische Föderation
Jakutische Laikas können als Schlittenhund, für Hütearbeit und die Jagd verwendet werden.
Der Jakutische Laika wurde in der Antike von den  Völkern Jakutiens bei der Jagd auf Säugetiere
und Vögel eingesetzt; die Hunde waren ihre unentbehrlichen Helfer. Dies ist ein vielseitiger Hund
mit  ausgezeichnetem Geruchssinn, Gehör und Vision, starkem Jagdtrieb und Ausdauer.
Agressiv  Beutetieren gegenüber und weich und sanft dem Menschen zugetan. Jakutische Laiki
sind nicht anspruchsvoll und bestehen im harten arktischen  Klima des Nordens. Unter den rauhen
Bedingungen in Jakutien sind sie ausgezeichnet arbeitende Hunde; sie können in kleinen Gruppen
von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang arbeiten. Die Völker des ausgedehnten
Territoriums von Jakutien sind seit dem Altertum Rentier-Hirten und Jäger, und  Hunde waren stets
ihre unentbehrlichen Helfer. In den polaren Küsten-Regionen wurde der Jakutische Laika vornehmlich
als Schlittenhund eingesetzt.

 



 

Yakutian Laika Team /  Nizhne Kolymsk Area - Siberia 1912,

Foto by Vladimir Zenzinow, National Museum of Natural History

Bibliography:  National Geographic 1924 + 2001-Grosse Reportagen

Erscheinungsbild:
Der Jakutische Laika ist ein leichter aber kräftiger, gut proportionierter  Hund mittlerer Größe mit für
das Leben im arktischem Klima entwickeltem Haarkleid. Er  ist ein aktiver, flinker, neugieriger Hund
mit einem freundlichen und folgsamen Charakter sehr umgänglich und absolut nicht aggressiv. Sein

Züchter: Sidorova / D´Jachkov, Jakutsk
Fotos: Arbugaeva

Sein Hauptzweck ist das Schlittenziehen und die Jagd.
Körperstruktur: Kräftig, mit gut entwickelten Knochen und Muskeln. Mängel: Zu leichter oder grob
gebauter Körper; schlecht entwickelte Muskeln.Fehler: Deutliche Abweichungen vom Typ.

Grösse:
Schulter-Höhe: Rüden sind 55-56 cm hoch (Optimum 55 cm).
Hündinnen sind 52-55 cm hoch (Optimum 54 cm).
Index des Körperformats: 115-126.
Mängel: geringe Abweichungen vom  obengenannten Körperbau.
Fehler: quadratischer Körperbau

Temperament
Der Jakutische Laika ist mutig, kontaktfreudig, beweglich, aktiv, freundlich und umgänglich.
Mängel: Trägheit und Scheuheit.
Fehler: Aggressivität und äußerste Scheuheit.


Kopfform:
     Züchter: W.  D´Jachkov, Foto: Arbugaeva, Jakutsk
Kopf  keilförmig, zur Größe des Hundes proportional. 
Gerundete, genügend hohe Stirn , umfangreich und ein bisschen länger als der Fang. deutlicher
Stopp.
Die Nase ist  groß und gut entwickelt, schwarz oder braun, weiße Hunde dürfen  unpigmentierte
Bereiche haben, aber nicht weniger als 80 %. Gut entwickelter Fang, unter den Augen mäßig breit,
kurz. Die Länge des Fangs misst etwa  ½ Länge des Schädels.
Lefzen gerundet und trocken, geschlossen.
Kiefer und Zähne. Die Zähne sind groß, weiß, Scherengebiss  oder Zangengebiss.
Mängel: kleine Zähne, zu früh für das Alter abgenutzt und schlecht ausgebildet.Mässig ausgebildete Backenknochen.
Junghund        (c) van Wel          
Die Augen sind weit, mandelförmig eingesetzt, nicht hervortretend und nicht tiefliegend. Die Augen
dürfen blau, dunkelbraun  oder jedes Auge  verschiedenfarbig sein  (ein Auge blau und das andere braun).
Die Augenlider  mit schwarzen oder braunen Lid-Rändern abgesetzt je nach Farbe der Nase. Bei weißen
Hunden dürfen die Lid-Ränder  mit Unterbrechungen pigmentiert sein.
Mängel:  große und runde Augen, drittes Augen-Lid, und hervortretende Augen.
Leichter Kopf, flacher Schädel und schmaler langer Fang.
               (c) van Wel 

Ohren:  breit an der Basis, dreieckig, beweglich und Stehohr oder Halb-Stehohr, dick und  mit dichter  
Unterwolle behaart. Die Ohren können leicht rückwärts gefalten werden. 

Mängel: tief angesetzte Ohren, herabhängend, zu klein oder mit runden  Spitzen.

Der Hals ist von ausreichender Länge, gemäßigt und muskulös. Mängel: kurzer Hals oder Hals mit Wamme.

Rumpf mit gerundetem  Rippenbogen, kräftig und muskulös. Kräftige obere Linie.

Hüft-Höcker gut entwickelt, leicht zur Basis der Rute geneigt.

Rücken: gerade, muskulös und breit. Doppelt so lang wie die  Oberschenkel. Mängel: weniger starker und
breiter Rücken. Fehler: hängend, schwach und nicht muskulös.

Oberschenkel: lang muskulös und breit. Mängel: schwache Oberschenkel. Fehler: schwach, eingefallen
oder runde Oberschenkel.

Kruppe: kräftig, muskulös und gerundet. Mängel: Schmale, horizontal oder stark geneigte Kruppe.

Die Brust: ist breit, tief und  im Querschnitt rund. Mängel: seichte Brust und ungenügend gerundete Rippen.
Fehler: dieselben Abweichungen aber grösseren Grades.

Rute: hoch angesetzt und im Halbkreis über dem Rücken gebogen. Mängel: zu kurze oder tiefer
Rutenansatz; Rute wird nicht über dem Rücken getragen. Fehler: Ringelrute.

Beine: gerade, parallel, stark und muskulös.

Vorderfront:  Beine gemäßigt lang, stark und mit gut entwickelten Muskeln.  

Schultern: schräg gesetzt und muskulös.

Die Ellbogen sind körpernah.                        

  (c) van Wel 
      Mutter "Amga" + Sohn "A´ Dyre"


Foto (c) Ruth Limbacher
A´Dyre 10. Mon. - Feb05



Unterarm  gerade und muskulös.

Der Mittelfuss  ist kurz und kräftig.

Die Pfoten  mit  dunklen, farbigen Krallen, dunklen Polstern,  gut behaart zwischen den Zehen, kompakt.
Mängel:  steile Winkelung an den Gelenken  Schulter/Unterarm.  Ellbogen nach Außen, und Füße  ein
wenig nach innen gestellt. Fehler: gebogene Unterarme, übermäßig nach Außen gedrehte Ellbogen, langer,
schwacher Mittelfuss und ost-west Fußstellung.

Hinterhand gut gewinkelt mit  kräftigen Knochen und Muskeln. Von Hinten gesehen parallel gestellt..

Die Schenkel sind kräftig, breit und muskulös. Unter-Schenkel sind gemäßigt lang und muskulös.

Sprunggelenke:  sind gut gewinkelt.
Die Fußwurzel ist kräftig und geneigt.

Hinterfüsse groß, kompakt, und stark, mit guten Polstern und Haaren zwischen den Zehen.
Mängel: schlecht entwickelte Muskeln, zu enge Stellung der Hinterbeine und zu steile Winkelung;
zu weich ausgepolsterte Füße und Wolfsklauen. Fehler: dieselben, aber  in stärkerem Masse;
flache und gespreizte Füße.

Gangwerk: Schneller, federnder, aktiver Trab  wenn  der Hund schnell galloppiert.

Haarkleid: dick, mit dichter Unterwolle, glänzend, gerade und dicht. Die Haut ist dick, aber
ohne loses Gewebe darunter. Gute dichte Behaarung an den Beinen; wichtig der Hals/Kragen
ist üppig entwickelt. Die Rute ist buschig mit dicken Haaren. Mängel: nicht genügende Behaarung,
krause dicke Haare. Fehler: wellige und zu weiche Haare.

Haarfarben: gescheckt in allen Farben:, schwarz und weiß, grau und weiß, mit roten Flecken und
rot und weiß gescheckt. Fehler: einheitlich schwarz gefärbt, jede einheitliche Färbung  außer weiß.

Zuchtausschliessende Fehler: nicht charakteristische Färbung; Rüden müssen beide  Hoden haben;
völlig unpigmentierte  Nase, Augenlider oder Lefzen.


Züchter: Wladimir D´Jachkov, Foto: Evgenia Arbugaeva, Jakutsk